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SAMi-Bär neu in der Bibliothek

Mit dem SAMi-Bären können Kinder ab 3 Jahren eigenständig in die Welt der Bücher eintauchen und sich zahlreiche Geschichten unendlich oft erzählen lassen. Der Bär wird an das Buch gesteckt und fängt sofort an zu lesen – genau an der Stelle, wo das Buch aufgeschlagen wird.

Wir haben für die Kinder- und Jugendbibliothek erstmals drei Starter-Sets gekauft. Jedes Starter-Set enthält einen SAMi-Lesebären, ein SAMi-Buch, ein Ladekabel und eine Anleitung. Das Set ist für 4 Wochen ausleihbar. Einrichtung und Bedienung von SAMi sind kinderleicht.

Die Ausleihe beziehungsweise die Rückgabe findet an der Infotheke im 4. OG der Zentralbibliothek statt.

Tel.: 0261/129 2624

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Zwei neue Geschichten zum Anhören

Da das Vorlesen in der Bibliothek derzeit nicht möglich ist, hat die Stadtbibliothek Koblenz eine digitale Alternative entwickelt, auf der Ehrenamtliche, lustige und spannende Geschichten vorlesen, denen man online auf YouTube lauschen kann. Die Vorlesegeschichten  sind auf dem YouTube-Kanal „Stadtbibliothek Koblenz“ online abrufbar. Mit freundlicher Genehmigung des Loewe-Verlags haben wir „Die kleine Maus feiert Weihnachten“ und „Familie Bär wartet auf den Weihnachtsmann“ neu in unser Programm aufgenommen. Beide Vorlesegeschichten sind für Kinder ab 3 Jahren geeignet.

Stadtbibliothek Koblenz – YouTube

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Actionbound Afrika erleben – mit der Stadtbibliothek Koblenz

Die geplante Ferienaktion „Kontinente erleben – leckere „Pod-Kost-Folgen“, die in Kooperation von Katholische Familienbildungsstätte Koblenz e.V. , der Stadtbibliothek Koblenz und dem Koblenzer Bündnis für Familie e.V. in den Weihnachtsferien stattfinden sollte, muss leider aufgrund der aktuellen Corona-Lage ausfallen.

Als Alternative hat die Stadtbibliothek Koblenz ein digitales Spiel mit Infos und Quizfragen zu Afrika zusammengestellt. Benötigt werden ein Atlas, ein Tablet-PC oder ein Smartphone, sowie die App Actionbound. Diese kann kostenfrei  im App Store oder im Google Play Store heruntergeladen werden. Das Spiel dauert je nach Kreativität zwischen 60 bis 80 Minuten. Der Name der App ist „Afrika erleben – mit der Stadtbibliothek Koblenz“.

Link zu Actionbound

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V.  fördert das Projekt  „Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien“ im Rahmen von „Kultur macht stark: Bündnisse für Bildung“.

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E-Learning – neues Angebot der Bibliothek

Für viele Themen gibt es in der E-Ausleihe der Stadtbibliothek umfangreiche, professionell erstellte E-Learning-Kurse – jederzeit und überall nutzbar.

Die didaktisch hervorragend aufgebauten Trainingsvideos und Kurse der renommierten Anbieter LinkedIn und Lecturio helfen beruflich wie privat. eLearning sind digitale Lernkurse, an denen Sie für die private, schulische und berufliche Weiterbildung über die Onleihe Koblenz teilnehmen können. Die Kurse können online über Ihren Internetbrowser oder die App genutzt werden. Die Auswahl und Ausleihe des gewünschten Kurses funktioniert wie bei E-Books gewohnt über die E-Ausleihe (Onleihe Koblenz). Von dort werden Sie weitergeleitet auf die jeweilige Plattform, dort können Sie auch auf einen anderen der angebotenen Kurse wechseln. 

Erforderlich ist lediglich ein gültiger Bibliotheksausweis, weitere Kosten entstehen keine.

Die ausgeliehenen Kurse bleiben sechs Monate in Ihrem Onleihe-Konto und können von dort jederzeit wieder aufgerufen und weiter genutzt werden.

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Aktuelle Corona-Regelungen

  • 3G-Regel auch in der Stadtbibliothek: „Es gilt in den Verwaltungsgebäuden der Stadtverwaltung Koblenz für Besucherinnen und Besucher die 3G-Regel – sie müssen also geimpft, genesen oder getestet sein“.
  • Das Betreten der StadtBibliothek ist derzeit nur mit gültigem Bibliotheksausweis gestattet. 
  •  Es können in der gesamten Bibliothek Medien ausgeliehen, zurückgegeben sowie Vormerkungen  getätigt werden.
  • Notwendige Begleitpersonen (Kinder, Partner*innen, Erwachsene) benötigen hierbei keinen eigenen Bibliotheksausweis.
  • Bitte achten Sie auch bei uns auf einen Abstand von 1,50 bis 2 Meter zu anderen Personen. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske ist Pflicht.
  • Die Wegeführung und die Hinweise der Bibliotheksmitarbeiter sind zu beachten.
  • Das Lesen und Stöbern ist im Rahmen der besonderen Regelungen wieder möglich.
  • Die Arbeitsräume sind wieder offen und eine begrenzte Zahl von Arbeitsplätzen zur Einzelnutzung wieder freigegeben. Hier ist aber eine Kontakterfassung verbindlich.
  • Die Nutzung einiger Publikums-PCs mit Internet und Druckfunktion ist zur Einzelnutzung mit Maske möglich.
  • Ingesamt ist die Zahl der Arbeits- und Leseplätze reduziert. Gruppenarbeit ist derzeit nicht möglich!
  • Die Kopierer zur Selbstbedienung stehen im 2. OG und 4. OG zur Verfügung.
  • Alle Zahlungen sollten möglichst über den Kassenautomaten abgewickelt werden.
  • Die Ausgabe der Tages- und Wochenzeitung erfolgt an der Servicetheke  im EG.
  • Die Mitarbeiter*innen leisten Beratungen an den Service- und Informationstheken. Beratungen/Auskünfte per Telefon oder eMail sind während der Öffnungszeiten möglich.
  • Veranstaltungen und Führungen finden derzeit nicht statt.
  • Der Bücherflohmarkt ist geöffnet.
  • Die Nutzung des Lesecafès im 5. OG ist  wieder möglich. Es gilt die „Zwei-G-Regel“ (Nachweis geimpft oder genesen). Hier ist eine Kontakterfassung verbindlich.
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Rückblick Kinder- und Jugendliteraturtage

Vergangene Woche fanden vom 15.11.2021 bis 21.11.2021 die Koblenzer Kinder- und Jugendliteraturtage statt. In der StadtBibliothek Koblenz wurden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema „Fantastische Geschichten“ angeboten.

Die Bibliothek blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltungswoche zurück. Mit insgesamt 9 Veranstaltungen, Lesungen und Workshops wurde in diesem Jahr ein vielseitiges Programm geboten.

Der Ditektor des Stadttheaters beim Bundesweiten Vorlesetag in der Bibliothe,

Gleich zu Beginn, starteten die Koblenzer Kinder- und Jugendliteraturtage am Montag, den 15.11.2021, mit der Auftaktveranstaltung des Mühlheimer Figurentheaters Wodo Puppenspiel „Die Olchis – Wenn der Babysitter kommt“, welches eines der gefragtesten Event im Rahmen der Kinder- und Jugendliteraturtage war. Frau Dorothee Wellfonder und Herr Wolfgang Kaup-Wellfonder begeisterten rund 85 Theaterbesucher*innen, die das Geschehen mit großer Spannung verfolgten.

Am Dienstag, den 16.11.2021, war Frau Tessa Randau zu Besuch in der StadtBibliothek Koblenz. Mit der Geschichte „Das kleine Muffelmonster auf Klassenfahrt“ von Julia Boehme, begeistere Sie insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b der Pestalozzi Grundschule Koblenz. Abgerundet wurde das Ganze mit einer Fragerunde, viele Kinder beteiligten sich daran aktiv. Frau Tessas Randau ist Spiegel-Bestseller Autorin aus Koblenz, Ihr Werdegang zur Autorin hat viele Kinder begeistert.

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Am Mittwoch, den 17.11.2021, präsentiert Frau Doris Mendlewitsch einen Querschnitt aus ihren Büchern zur Sendereihe „Wissen macht Ah! – Klugscheißen mit Shary und Ralph“. Zu Besuch war die Klasse 5c des Eichendorfs Gymnasiums Koblenz. Dabei nahm sie ihre Zuhörer*innen mit auf eine spannende Entdeckungsreise: Wie entstand die erste Uhr? Woher kommt unsere Schrift? Wer hat das Papier erfunden? Diese und andere Dinge zum Staunen kamen bei der interaktiven Lesung zur Sprache. Das mitgebrachte Material zum Anfassen sowie  viele Gelegenheiten zur Beteiligung der Kinder ergaben insgesamt eine spannende Veranstaltung.

Am Donnerstagvormittag, den 18.11.2021, besuchten erstmals Frau Heike Eberius- von Hammel und Herr Bernd Gocke von „Der Wetterzauberer“ die StadtBibliothek und nahmen 20 Vorschulkinder der Kindertagesstätte St. Kastor Koblenz in eine phantasievolle Welt mit. Bert Gocke präsentierte an der Gitarre das Programm als Mix aus Lesung, phantasievolle Musik und mit lustigen Puppen. Die Leseparts wurden durch verstellte Stimmen und mit viel Licht- und Tontechnik untermalt. Die Kinder wurden in der Vorführung zum Mitmachen animiert und sangen, klatschten und bewegten sich voll Freude.

Zu den Veranstaltungen für Kinder zählte auch eine seit langer Zeit mal wieder öffentliche Vorlesestunde für Kinder von 4 bis 8 Jahre. Am Donnerstagnachmittag las Frau Henriette Vogt aus den Büchern „Ein Löwe in der Bibliothek“ von Michelle Knudsen sowie „Zilly die Zauberin“ von Korky Paul. Passende Motive zum Ausmalen und Ausschneiden wurden im Anschluss an die Kinder verteilt.

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Entdeckungsreise durch die Medienwelt der StadtBibliothek Koblenz – mit der neuen Actionbound

Entdeckungsreise durch die Medienwelt der StadtBibliothek Koblenz – mit der neuen ActionboundIn Büchern, Sachbüchern, Filmen, Musik, Spielen kann man Spannendes entdecken, von fremden Ländern lernen und träumen. Denn die Welt ist groß und bunt: genauso bunt ist das Medienangebot der StadtBibliothek Koblenz. Welche Medien hier angeboten werden, kann man spielerisch über die Bound „Reise durch die Medienwelt der StadtBibliothek Koblenz“ erfahren. Neben Rechercheaufgaben gibt es verschiedene Quizfragen zu beantworten.

Diese Actionbound hat die StadtBibliothek Koblenz für das Ferienprojekt  Kontinente erleben – leckere Pod“kost“- Folgen, dass die Katholische Familienbildungsstätte Koblenz e.V. durchführen wird, erstellt.

Die Bound kann aber auch unabhängig von der Teilnahme am Projekt jederzeit und von  überall gespielt werden.

Dieser Code ist das Ticket für die Medienreise via Actionbound:

Einfach einscannen und starten.

Die Dauer beträgt etwa 30 Minuten. Benötigt wird ein Tablet-PC oder ein Smartphone. Die Actionbound-App kann kostenlos im App Store oder im Google Play Store heruntergeladen werden.

Die Kooperation von StadtBibliothek Koblenz und dem Bündnis für Familie und der Katholischen Familienbildungsstätte e.V. / Mehrgenerationenhaus Koblenz

kommt  durch das Projekt „Total digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien“ zustande. Dieses Projekt wird vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. (DBV) im Rahmen von „Kultur macht stark: Bündnisse für Bildung“ gefördert.

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Lesesommer 2021

Toller Lesesommer in der StadtBibliothek Koblenz!

Am 4. September 2021 endete der diesjährige Lesesommer-Club. Die Bibliothek konnte die großartige Zahl von 990 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verbuchen.

Insgesamt wurden rekordverdächtige 7200 Bücher geschmökert! 662 Kinder schafften es, drei oder mehr Bücher zu lesen und erhielten eine Urkunde über ihre erfolgreiche Teilnahme.

Wegen der Corona-Auflagen konnten in diesem Jahr keine Abschlusspartys stattfinden. Dennoch wurden aber wie immer natürlich tolle Preise verlost und die Gewinner per Post benachrichtigt.

Glückliche Gewinner der Hauptpreise wurden in diesem Jahr Kim Nagy, die einen Dash-Roboter erhielt, sowie Titus von Deringer, der eine Nintendo Switch Lite gewann. Mia Riebold und Carolin Stieffenhofer freuten sich über je einen Gutschein im Wert von 100€.

Unter den Grund- und weiterführenden Schulen fand auch in diesem Jahr wieder der Wettbewerb um die Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern statt.

Mit Abstand konnte die Grundschule Güls unter Leitung von Herrn Peter Degen so die meisten erfolgreichen Teilnehmer bei den Grundschulen verzeichnen. Unter den weiterführenden Schulen wurde das Görres-Gymnasium ausgezeichnet. Susanne Marx und Claudia Sänger nahmen die Urkunde entgegen.  

Finanziell unterstützt wurde der Koblenzer Lesesommer vom Förderverein „Lesen und Buch – Freunde der Stadtbibliothek e.V.“ unter der Leitung von Marie-Theres Schwaab.

Frau Schwaab zeigte sich sehr erfreut über die große Resonanz und versprach, die Aktion auch in Zukunft zu fördern.

Der Lesesommer-Club ist eine landesweite Leseförderaktion während der Sommerferien und wurde 2008 ins Leben gerufen.

Die StadtBibliothek Koblenz war in diesem Jahr bereits zum vierzehnten Mal dabei.

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HÖRSTATIONEN IN EHRENBREITSTEIN ZU JOSEPH BREITBACH

Seit dem 17. September können literaturinteressierte Koblenzerinnen und Koblenzer sowie Besucherinnen und Besucher ein neues Angebot nutzen: Acht Hörstationen informieren über das Leben und Werk des 1903 in Ehrenbreitstein geborenen Schriftstellers Joseph Breitbach.

Copyright: CICERO

Die Route durch Ehrenbreitstein beginnt an Breitbachs Geburtshaus, dem heutigen Rhein-Museum, führt entlang der Joseph-Breitbach-Straße, dem Rheinufer, der Humboldtstraße/Ecke Kapuzinerplatz, der Straße Im Teichert, der Humboldtstraße 116 (alte Schule/ Torbogen) bis zur Kreuzkirche. Neben Informationen zu Breitbachs Biografie erwarten die Besucherinnen und Besucher Textpassagen aus dessen Buch „Die Wandlung der Susanne Dasseldorf“. „Mit den Hörstationen möchten wir einen bedeutenden Sohn unserer Stadt, dem wir auch den nach ihm bekannten renommierten Literaturpreis zu verdanken haben, einem größeren Publikum bekannt machen“, erklärt PD Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz die Idee zu diesem Projekt. „Mit dieser audiovisuellen Erfahrung, dem Hören von Texten an den im Buch beschriebenen Originalschauplätzen, eröffnen wir zudem einen niederschwelligen Zugang zu Literatur im Allgemeinen“, so Theis-Scholz weiter. 

Copyright: CICERO

An der Realisierung des Projekts, das mit Mitteln aus dem Programm „NEUSTART KULTUR II“ sowie durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz gefördert wurde, waren der Ortsring Ehrenbreitstein, die Schauspielschule Koblenz S/KO in Ehrenbreitstein, das Theater am Ehrenbreitstein sowie die Stadtbibliothek und das Kultur- und Schulverwaltungsamt beteiligt. Die Stadtbibliothek lieferte die Texte, die anschließend von Schauspielerinnen und Schauspielern eingelesen wurden. Die eingesprochenen Texte sind an den mit Hinweisschildern versehenen Stationen über einen QR Code abrufbar.

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„Lebende Bücher“ in der Stadtbibliothek – Einblicke in ihren Schreiballtag

Wo nehmen Sie die Themen für Ihre Bücher her? Könnte eine Künstliche Intelligenz einen Autor ersetzen? Wenn ein Buch fertig ist, wie geht man dann vor, um es zu veröffentlichen? Mit diesen und ähnlichen Fragen waren Interessierte vor kurzem in der Stadtbibliothek Koblenz an der richtigen Adresse und bekamen kompetente Antworten bei Veranstaltungen unter dem Motto „Die Köpfe hinter den Büchern“.

Den Anfang machte am Vormittag die Autorin Gabriele Keiser, bekannt aus ihren in Koblenz spielenden Krimis. In ihrem ausgebuchten Schreib-Workshop gab sie viele Hinweise und praktische Tipps für das Schreiben eines Romans. Der Fokus lag dabei auf der Frage, wie man eigene Erfahrungen in die Arbeit einfließen lassen kann. Auf Grund der großen Nachfrage soll dieser Workshop im nächsten Jahr noch einmal angeboten werden.

Am Nachmittag standen dann die sechs regionalen Autorinnen und Autoren Dieter Aurass, Frank Bresching, Katharina Göbel, Gabriele Keiser, Alessandra Reß und Andreas J. Schulte bereit. Alle Autor*innen hatten sich vorab in Interviews ihrem Publikum schriftlich vorgestellt und konnten nun im Forum Confluentes zum persönlichen Gespräch gebeten werden. Nach dem Prinzip der „Lebenden Bücher“ konnten die Autor*innen zu halbstündigen Gesprächen „ausgeliehen“ werden. Dabei erzählten sie vom Schreiben und Publizieren und gingen vor allem auf die individuellen Fragen der Besucher*innen ein. 

Mit dem Format der „Lebenden Bücher“ hat die Stadtbibliothek erstmals ein Konzept angeboten, das ursprünglich aus Dänemark stammt. Die Vorbereitungen wurden vor einiger Zeit in Angriff genommen und sind schnell auf Interesse bei den Teilnehmenden gestoßen. Die Möglichkeit, in den Räumen der Bibliothek ungezwungen mit Menschen zu einem bestimmten Thema ins Gespräch zu kommen, ist eine interessante Idee. Sie verfolgt das Ziel, Vorurteile aus dem Weg zu räumen und Menschen zusammenzubringen, die sich sonst nicht begegnen würden. So werden Menschen zu Büchern, die sich Fragen stellen lassen und aus ihrem Leben erzählen.

„Mit dieser Idee bieten sich spannende neue Möglichkeiten zum Informationsaustausch und zum Perspektivwechsel für alle Beteiligten, so dass wir dieses innovative Format im nächsten Jahr zum Jubiläumsjahr 75 Jahre Rheinland-Pfalz erneut anbieten wollen“, so die Dezernentin für Bildung und Kultur Dr. Margit Theis-Scholz.

Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz organisiert und gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien mit Mitteln aus dem Programm „Neustart Kultur II“ sowie durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz.

55 Jahre Stadtteilbücherei in Horchheim!

Ein besonderes Jubiläum kann die Stadtbibliothek Koblenz in diesem Jahr in einer ihrer dezentralen Einrichtungen feiernschon seit 55 Jahren gibt es die Stadtteilbücherei Horchheim!

Eröffnet wurde diese Zweigstelle der Stadtbibliothek im Jahr 1966. Ziel war und ist die bürgernahe Vor-Ort-Versorgung der Koblenzer/innen in Horchheim und Umgebung mit Literatur und Informationen. Anfangs war die Stadtteilbücherei in einem ehemaligen Ladenlokal auf der Hauptstraße untergebracht. Der Umzug in die Grundschule Horchheim erfolgte dann im Jahr 1976.

In den Räumen in der Kirchstraße 8 besteht für die Klassen der Grundschule jede Woche die Möglichkeit, die Bibliothek zu benutzen und Bücher auszuleihen.

Für die Öffentlichkeit ist die Stadtteilbücherei donnerstags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Die Bibliotheksräume wurden in den letzten beiden Jahren renoviert und mit neuen Möbeln ausgestattet.

Somit hat die Stadtteilbücherei in Horchheim eine lange Tradition, präsentiert sich jedoch zeitgemäß und ansprechend. Die Bücherei bietet stets ein aktuelles Angebot an Romanen und Sachbüchern für Erwachsene sowie Bücher, Bilderbücher und Hörbücher für Kinder. Neu im Bestand sind Zeitschriften für Erwachsene und seit kurzem die beliebten Tonies für die Kleinen.

Um das Jubiläum auch in Corona-Zeiten zu würdigen, gibt es für jede/n Besucher/in an den nächsten beiden Ausleihtagen vor den Weihnachtsferien eine kleine Aufmerksamkeit!

Das Bibliotheksteam lädt alle Interessierten ein, die Stadtteilbücherei Horchheim kennen zu lernen.

Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen.

#BuchistBuch: Gleiches Recht für E-Books in Bibliotheken

Der Deutsche Bibliotheksverband nimmt Stellung zur Kampagne „Fair Lesen“

Immer mehr Bücher werden heute als E-Book digital veröffentlicht und gelesen. Der digitale Zugang ist eine wichtige Möglichkeit für viele Bürger*innen, an Bücher, Informationen und Medien heranzukommen. Bibliotheken müssen auch mit digitalen Angeboten ihrer Aufgabe nachkommen und ihre Nutzer*innen in geeigneter Weise mit Informationen und Medien versorgen.  Da es jedoch eine rechtliche Lücke (Lizenzen) gibt, können Bibliotheken der Nachfrage derzeit sowieso nur bedingt nachkommen.

Mit der Kampagne „Fair Lesen“, die am Wochenende gestartet wurde, unterstellen Autor*innen und Verleger*innen den Öffentlichen Bibliotheken, dass diese mit dem Verleih von E-Books den E-Buch-Markt zerstören und dadurch Kreativität sowie freie Meinungsäußerung massiv beeinträchtigen würden. Zugleich wird vor einer politischen Zwangslizensierung gewarnt, durch die E-Books „zum Nulltarif“ angeboten würden.

Aus Sicht des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) beruht der Appell der Autor*innen und Verleger*innen auf Falsch- und Fehlinformationen.

Link zur Pressemitteilung

Literatur erleben inmitten von Koblenz

Neu bestückter Literaturpfad informiert über Breitbach-Preisträger

Der Koblenzer Literaturpfad lädt ab sofort mit neuen Inhalten zum Stöbern ein. Er informiert nun über den Autor Karl-Heinz Ott, den diesjährigen Preisträger des Joseph-Breitbach-Preises. Bereits im Juni wurde der Koblenzer „Literaturpfad“ auf dem Clemensplatz gemeinsam mit Intendant Markus Dietze, Literaturprofessor Stefan Neuhaus und Schriftstellerin Marlene Streeruwitz durch die Dezernentin offiziell eingeweiht.  „Die letzten Wochen zeigen, dass der Literaturpfad gut angenommen wird“, so Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz.

Koblenzer Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt können sich entlang des Literaturpfads während eines Spaziergangs regelmäßig über die literarischen Aktivitäten in und um Koblenz informieren. Die Idee des Literaturpfads entstand aus der Mitte der Themenrunde „Literatur“, bei der sich verschiedenste Akteurinnen und Akteure der Literatur in Koblenz sowie aus der Region regelmäßig austauschen. Der Clemensplatz in der Stadtmitte von Koblenz bietet sich für einen literarischen Rundgang als langfristig nutzbarer und attraktiver Standort an, der Literaturpfad wertet die bisher ungenutzten Grünflächen auf und lädt zu einer längeren Verweildauer ein.

Entlang zweier Längswege stehen acht Stelen aus Cortenstahl, welche an ein Lesepult erinnern und mit Textfolien und QR-Codes versehen sind. In regelmäßigen Abständen werden die Folien nun ausgetauscht, um die Öffentlichkeit auf die Vielfalt der Literaturlandschaft und auf die Bedeutung des Lesens aufmerksam machen zu können.

Durch die Unterstützung unzähliger Literaturakteure aus Koblenz und der Region konnte dieses Projekt erst möglich gemacht werden. Gefördert wird der Koblenzer „Literaturpfad“ durch die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, die Debeka, die Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, den Koblenzer Kulturverein e.V. sowie durch die Volksbank RheinAhrEifel eG.

Die Koblenzer Kulturdezernentin Margit Theis-Scholz (Mitte) machte sich gemeinsam mit Inga Wüsthoff vom städtischen Kultur- und Schulverwaltungsamt  (rechts) sowie dem kulturpolitischen Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion, Arnold Thieltges, ein Bild vom neu bestückten Literaturpfad am Clemensplatz. Ab sofort können sich Besucher hier über den Joseph-Breitbach-Preis sowie den diesjährigen Preisträger Karl-Heinz Ott per QR-Code informieren.

AUFBRECHEN!

„Queere Emanzipation von Weimar bis heute“

Anders als die Andern – Film + Vortrag

Anders als die Andern ist ein Spielfilm von Richard Oswald zum Thema Homosexualität aus dem Jahr 1919, der unter Mitwirkung von Magnus Hirschfeld entstand. Er handelt von einer Erpressungsgeschichte mit tödlichem Ausgang.

Aus der Einladung von QueerNet RLP: Die Geschichte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten und intergeschlechtlichen Menschen kennt Verfolgung und Emanzipation.

Alle Infos siehe PDF.

Wann: 14.10.2021 ab 19 Uhr

Wo: Stadtbibliothek Koblenz, Zentralplatz 1

Eintritt: kostenfrei (Einlasskarten sind in der Bibliothek bereits erhältlich)

Kunstwerke für Zuhause ausleihen – die Artothek läuft an!

Seit wenigen Tagen ist die Artothek Koblenz in Betrieb und die ersten Anfragen sind zu verzeichnen.

In der Artothek kann man sich Werke von zeitgenössischen Künstler*innen ausleihen, wie man sich Bücher in der Bibliothek ausleiht. Ziel ist es, allen die Möglichkeit zu geben, die Kunst von heute tagtäglich im privaten Umfeld zu erleben. Und so kann man Kunstwerke mit nach Hause nehmen und eine Zeitlang in den eigenen vier Wänden damit leben.

Die Ausleihe funktioniert denkbar einfach! Mit Bibliotheksausweis und gegen ein geringes Entgelt kann man die gewünschten Werke per Mail im Mittelrhein-Museum (info@mittelrhein-museum.de) bestellen und in der Regel einen Tag später in der Stadtbibliothek im Forum Confluentes abholen.

Wer sich einen Überblick über die ausleihbaren Kunstwerke verschaffen möchte, kann dies im Internet in einem PDF-Katalog tun. 50 Künstler*innen aus Koblenz und der Region haben mehr als 130 Werke zur Verfügung gestellt. Graphik, Malerei, Photographie, Druckgraphik und Plastik – alle Gattungen sind vertreten, so dass jede*r das passende Kunstwerk für seinen Geschmack findet. Gleichzeitig erhält die regionale Künstlerschaft die Gelegenheit, sich einem breiteren Publikum vorzustellen.

Die Artothek wird organisatorisch von Stadtbibliothek und Mittelrhein-Museum betreut. Infos und den PDF-Katalog zur Artothek Koblenz findet man im Internet unter http://www.koblenzkultur.de/bildende-kunst/artothek-koblenz.

Artothek in Koblenz – Kunstinteressierte können jetzt Werke für zuhause ausleihen

In der Artothek sind von 50 Künstlern aus der Region 130 Werke ausleihbar.Die Kunstwerke können entweder online oder vor Ort angeschaut und ausgewählt werden. Die Werke, welche zur Ausleihe stehen, sind verschieden und können jedem Kunstinteressierten etwas bieten. Es stehen Grafiken, Öl- oder Pastellgemälde, Photographien oder Keramikarbeiten als Auswahl für die Ausleihe zur Verfügung und können nun für insgesamt 12 Wochen in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden. Hierfür wird eine Leihgebühr von etwa 8 Euro fällig. Auch Firmen können Kunstwerke ausleihen, sie dürfen die Gemälde auch für sechs Monate behalten und zahlen eine Gebühr von 32 Euro. Mit der Artothek wollen das Mittelrhein-Museum und die Stadtbibliothek Künstler aus der Region bekannter machen. In vielen Städten in Deutschland gibt es bereits solche Artotheken.

https://www.koblenzkultur.de/bildende-kunst/artothek-koblenz/

Lebende Bücher

Am 18.09.2021 in der Stadtbibliothek

Sie wollten/Du wolltest schon immer wissen, wie man ein Buch schreibt? Wie man eine Idee zu einem Roman ausarbeitet und schließlich zwischen zwei Buchdeckel bringt?

Am Samstag, den 18.9. 2021  dreht sich in der StadtBibliothek Koblenz  alles um dieses Thema, und wir haben Leute eingeladen, die davon aus erster Hand berichten können: von 12-15 Uhr berichten Dir 6 erfolgreiche Autorinnen und Autoren von ihrer Arbeit. Das Prinzip heißt „Lebende Bücher“, denn diese 6 Autor*innen können für halbstündige Gespräche in der Bibliothek „ausgeliehen“ werden. Frag Sie alles von Ideenfindung, über die Schreibroutinen und die Verlagssuche bis zum Geldverdienen!

Am Vormittag bietet die erfolgreiche Krimiautorin Gabriele Keiser einen Schreibworkshop an.

Der Eintritt/die Teilnahme ist kostenfrei!

Alle INFORMATIONEN zu den AUTOR*INNEN gibt es hier!

Versehrte Seelen

Premierenlesung mit Gabriele Keiser und mit musikalischer Begleitung

Gitarre und Gesang: Manfred Pohlmann

Endlich ist es so weit

Gabriele Keiser hat vergangenen Herbst ihr neues Buch veröffentlicht, mit dem sie eine neue Krimireihe um die Bonner Kommissarin Helena Rosenberg eröffnet. Musikalisch begleitet wird die Andernacher Autorin von dem Gitarristen und Liedermacher Manfred Pohlmann. Nach zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen sind die beiden ein eingespieltes Team. Die Lieder aus dem umfangreichen Repertoire des Bendorfer Musikers wurden jeweils passend zur gelesenen Textstelle ausgewählt.

Was vergangen ist, ist nicht vergessen

Kriminalkommissarin Helena Rosenberg wurde von Berlin nach Bonn versetzt. Schon bald hat sie den ersten Fall zu bearbeiten: Ein ehemaliger Politiker wird erschlagen in seiner Wohnung auf dem Venusberg aufgefunden. Kurze Zeit später kommt es zu einer Schießerei in einem Bonner Elite-Internat.
In diesem Roman, in dem es um mehrere versehrte Seelen geht, wird ein Stück deutsche Geschichte thematisiert. Es waren die Verbrechen der Väter und nicht zuletzt eine Pädagogik mit Idealen von bedingungslosem Gehorsam, die den Nährboden für spätere Terrorakte bereiteten.
Wie schon in ihrer Franca-Mazzari-Serie sind Gabriele Keisers Charaktere lebensecht und authentisch. Eindringlich und rasant erzählt sie in diesem Roman davon, dass niemand seiner Vergangenheit entkommen kann, besonders dann nicht, wenn die Seele erst einmal massiv verletzt wurde.

„Gabriele Keiser hat fünf Jahre an dem Buch gearbeitet und dabei jede Menge an Informationen zusammengetragen, die in den Roman eingeflossen sind … Daraus ist dann eben sehr viel mehr als ein Krimi geworden“, schreibt Martina Gonser in ihrem Blog, und auch die Rhein-Zeitung meint: „Sehr empfehlenswert.“

Der Roman „Versehrte Seelen“ ist im November 2020 im Rhein-Mosel-Verlag erschienen.

Wo: Stadtbibliothek Koblenz im Forum Confluentes

Wann: 23. Sept. 2021, 19:00 Uhr

Eintritt: 3,- Euro

Im Restaurant. Eine Geschichte aus dem Bauch der Moderne

Lesung und Gespräch mit dem Autor Christoph Ribbat

Am 24.08. 2021 um 19 Uhr ist der Autor Christoph Ribbat in der Stadtbibliothek zu Gast. Er wird mit Prof. Dr. Nicole Maruo-Schröder (Universität Koblenz-Landau) über sein Buch sprechen. Passagen aus dem Buch liest die Schauspielerin Annika Woyda (Theater am Ehrenbreitstein)

In seinem Buch „Im Restaurant“ bietet Prof. Dr. Christoph Ribbat Einblicke in das Leben, Streben, Wirken und Scheitern in Restaurants. Von der nahrhaften Brühe in den ersten „Restaurants“ im Paris des 18. Jahrhunderts über die aufgeräumten Teller der Nouvelle Cuisine bis hin zum Restaurantbesuch als Suche nach dem außergewöhnlichen Erlebnis schildert der Kulturwissenschaftler die Entwicklungen in den Restaurants der Welt.

Geradezu charakteristisch ist der Gegensatz zwischen der Ruhe im Gastraum und dem geschäftigen Treiben in der Küche. Anhand des Mikrokosmos Restaurant beschreitet Ribbat einen Ritt durch die Kultur- und Zeitgeschichte – beginnend mit dem Koch als anonymem Handwerker und endend mit dem Koch als Genius und Medienstar des 21. Jahrhunderts.

Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit dem Verbundprojekt „Esskulturen. Objekte, Praktiken, Semantiken“ der Universität Koblenz-Landau.

StadtBibliothek Koblenz, Zentralplatz 1

Der Eintritt ist frei.

Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, gibt es Einlasskarten, die ab dem 9.8. in der Bibliothek erhältlich sind.

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Hygienevorgaben!